Auszeit 2009 - 15. Impuls: Sonntag 3. Woche

Gebet:
Du bist das geöffnete Herz,
das all unser Leid,
unsere Verlassenheit und Not
in sich aufnimmt,
um sie umzuformen und auszubrennen
in deine große und läuternde Liebe.
Gott des Herzens.
Gott des durchbohrten Herzens:
Nimm unsere schwachen, versagenden
Herzen in dich auf.
Nimm uns ganz hinein in deine Liebe.
Nimm uns ganz hinein in deine Heimat,
in diese heilige Heimat deiner Liebe.
(Erich Przywara SJ)

Schriftwort:
Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auferlegen. (Gal 5,1)
Ihr seid zur Freiheit berufen! (Gal 5,13)
Ich gebe dem Wort Raum in mir, indem ich die Schriftstellen lese, still oder laut, vielleicht auch mehrere Male...

Impulse:
- Was verbinde ich mit „Freiheit“?
Wann fühle ich mich wirklich frei?
Wann erlebe ich innere Freiheit? - Ich spüre dem Gegenteil von Freiheit nach: Knechtschaft, Gebundensein, Abhängigkeit, Gefangensein.
Gibt es solch Erfahrungen auch in meinem Leben? - Welche Sehnsucht spüre ich jetzt?
Ich bringe meine Unfreiheit, alles Gebundensein in meinem Leben vor Gott, der mir Freiheit schenken möchte.

Anregung für den Tag:
Ich bin achtsam für die Momente im Alltag, in denen ich Druck und Zwang spüre, und übe, in innerer Freiheit damit umzugehen.